Projekt "Fachkräftebedarf 2030/35"
Projekttitel
Fachkräftebedarf der Zukunft Trends, Szenarien und Analysen
Abstract
Eine im Wandel befindliche Arbeitswelt stellt an sich keine Besonderheit dar; das Besondere an der aktuellen Situation ist allerdings die hohe Geschwindigkeit und das Faktum, dass nicht nur ein unvorhersehbares Ereignis, sondern gleich zwei disruptive Ereignisse auf diesen ohnehin stattfindenden Wandel einwirken. Die COVID-19 Pandemie und die kriegerische Eskalation Russlands gegen die Ukraine verstärken diesen Wandel einerseits in Richtung Digitalisierung, andererseits in Richtung Ökologisierung der Wirtschaft und erhöhen die ohnehin schon hohe Geschwindigkeit noch weiter. Der Einsatz künstlicher Intelligenz dürfte die Geschwindigkeit nochmals beschleunigen. Ziel der Studie ist, die bereits vorhandenen auf Österreich bezogenen Studien zu sichten, einer Analyse aus dem Blickwinkel des AMS-Erkenntnisbedarfs zu unterziehen und anhand von den mit dieser Analyse verknüpften Plausibilitätserwägungen Szenarien bis 2030/35 aufzuzeigen, in welchen Branchen sich der quantitative und qualitative Bedarf (bzw. der Mangel) an Fachkräften darstellen könnte. Die Schlüsselfrage dabei lautet: Welche Kompetenzen fehlen vorrangig bis 2030/35 auf dem österreichischen Arbeitsmarkt bzw. welche Bedarfslagen lassen sich diesbezüglich abschätzen? Diese Frage soll mithilfe einer Literaturanalyse, Entwicklung verschiedener Szenarien für 2030/35 und Expert*innen-Interviews bzw. Dialoggruppen beantwortet werden.
Projektleitung
Mag.a Julia Bock-Schappelwein
Projektteam
Mag.a Karin Steiner
Projektbeginn
07/2024
Projektende
05/2025
Auftraggeber
AMS Österreich